Stadtpfarrwache: Einen Priester erreichen Sie über 04471-160

Ein Bericht von Gaby Westerkamp

Neubeginn der Eucharistie unter Corona-Schutzbedingungen: Das fühlt sich in manchen Momenten ein bisschen komisch an, aber es tut gut, wieder gemeinsam Gottesdienst feiern zu können: So könnte man das Fazit nach der ersten „neuen“ Messe in Stapelfeld am vergangenen Sonntag zusammenfassen. Hier waren erst einmal nur die Gremienvertreter der Gemeinde Heilig Kreuz eingeladen – als Probelauf sozusagen, bevor die Kirchentore nun ab dem Himmelfahrtstag wieder für alle geöffnet werden. Maximal 32 Besucher dürfen an einer Messe teilnehmen, verteilt im ganzen Kirchengestühl.

Pfarrer Dr. Marc Röbel, der Pfarreirat und der Liturgie-Ausschuss hatten in der vergangenen Woche bei einem Vororttermin in der Kirche ein cleveres und funktionales Konzept erarbeitet, um die Infektionsschutzvorgaben der Behörden einzuhalten. Dabei wurden viele Details bedacht, die einem anfangs befremdlich vorkommen könnten, in der Praxis aber sinnvoll sind. Das Wichtigste für alle: Abstand einhalten! Ein Mundschutz ist dann nicht erforderlich. Aber eine vorherige Anmeldung im Pfarrbüro unter Tel. 04471/188-1550 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Notiert werden Namen, Adresse und die Rufnummer. Die Daten werden ausschließlich für diesen Zweck aufgenommen, entsprechend der vorgegebenen Frist gespeichert und danach wieder gelöscht. Die Anmeldung muss immer am letzten Werktag vor dem Gottesdienst bis 12 Uhr vorliegen. Am Eingang nehmen Willkommens-Helfer die Gottesdienstbesucher in Empfang und gleichen die Anmeldeliste ab. Im Vorraum stehen zwei Desinfektionsmittel-Spender für die Hände und auf einem kleinen Tisch liegen Liederzettel zum Mitnehmen bereit. Dann begleiten die Helfer die Besucher zu den Sitzbänken. Jede zweite Bank ist mit Klebeband abgesperrt. In den anderen sind jeweils zwei Plätze mit Schildern markiert: „Hier können Sie Platz nehmen.” Und bitte nur an diesen mit Abstand markierten Plätzen und maximal zwei Personen pro Reihe. Zwei Menschen, die in einem Haushalt zusammenleben, dürfen zusammenrücken. Zwei! Nicht mehr. Der andere markierte Platz in der Reihe bleibt dann aber frei.

Der Ablauf der Messe ist dann weitgehend wie gewohnt. Nur bei der Kommunion ist alles anders. Es gibt keine „Wanderung“ nach vorn zum Altar. Die Gläubigen bleiben auf ihren Plätzen. Bitte auch nicht gut gemeint an den Rand der Bank rücken, um dem Pfarrer entgegen zu kommen. Die Distanz ist notwendig. Pfarrer Dr. Röbel bringt die Hostien zu jedem Teilnehmer an seinen Platz und überreicht sie mit lang ausgestreckter Hand. Und mit ebenso ausgestrecktem Arm sollen die Gläubigen sie bitte auch annehmen. Wem das gezielte Zugreifen mit den Fingerspitzen schwer fällt, streckt einfach einen Arm und die flache Hand aus und der Pfarrer legt die Hostie dann kontaktlos auf die Finger. Der Gläubige schließt die Hand und zieht sie wieder zu sich. So klappt das auch. Nach dem Schlusslied verlassen die Teilnehmer nacheinander nach Ansage des Pfarrers die Kirche. Bitte vor der Tür keine Versammlungen bilden, auch hier bitte den Abstand einhalten. Die erste Eucharistiefeier für alle Interessierten findet am Himmelfahrtstag (21. Mai) um 10.00 Uhr statt. Anmeldungen erfolgen bitte bis Mittwoch, 20. Mai, um 12 Uhr. Am nächsten Wochenende (23./24. Mai) finden die Messen wie gewohnt samstags um 19.30 Uhr bzw. am Sonntag um 10 Uhr statt. Hierfür kann man sich bis Freitag, 22. Mai, um 12 Uhr anmelden.