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Öffentliche Gottesdienste

Nach etlichen „stillen“ Messen und etlichen Podcast-Angeboten aus unserer Heilig-Kreuz-Kirche rund um die Karund Osterzeit hoffen wir auf ein gottesdienstliches Wiedersehen. Im nordrheinwestfälischen Teil des Bistums stellen sich die Kirchengemeinden bereits darauf ein. Bei uns in Niedersachsen werden wir uns noch etwas gedulden müssen. Am kommenden Sonntag, dem 4. Sonntag der Osterzeit, wird es daher noch einmal eine Eucharistiefeier ohne größere Gemeindebeteiligung geben.

Diese Liturgie wird aufgezeichnet. Der Gottesdienst und auch die Predigt sind danach als Podcast verfügbar. Wie wird die Rückkehr zu unserer gemeinsamen Gottesdienstkultur aussehen? Ich habe mir im Vorfeld die Vorbereitungen angeschaut, die es an anderen Stellen gibt. Es wird ja auch bei uns angesichts der behördlichen Auflagen so sein, dass nur eine sehr begrenzte Anzahl an einem Gottesdienst teilnehmen kann. Da ist an manchen Orten von „Blitzgottesdiensten“ die Rede, die sehr schnell hintereinander gefeiert werden. Und die anderen stehen draußen und stehen Schlange? Das kommt für mich nicht in Frage. Wir werden hier kein liturgisches McDrive veranstalten. In manchen Bistümern (z.B. Würzburg) beginnen Kirchengemeinden mit Wortgottesfeiern ohne Kommunion. Andere setzen ihre Gottesdienstzeiten an wie bisher und lassen es auf sich zukommen. Sollten die Hygienevorschriften, die auch anderswo gelten, bei uns greifen, werden wir pro Gottesdienst ca. 48 Personen in der Kirche unterbringen können – mit Sicherheitsabstand und nur in jeder zweiten Bank (in der max. 3 Personen sitzen). Sollen wir dann um 10.00 Uhr am Sonntag diese Personenzahl einlassen und den anderen sagen: Kommt nächste Woche? Oder kommt in einer Stunde wieder? Meine bisherigen Überlegungen gehen in eine andere Richtung: Wir bieten unsere gewohnten Gottesdienstzeiten an. Ich möchte am Sonntag gerne Eucharistie feiern. Dazu wird es am Anfang jeweils eine kurze Einstimmung geben – wir feiern ja Liturgie in sehr besonderen Zeiten. Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Alle die daran teilnehmen möchten, holen sich zwei Tage vorher eine Platzkarte (z.B. im Pfarrbüro). Und wenn es pro Gottesdienst mehr als 48 interessierte Teilnehmende gibt, setzen wir weitere Eucharistiefeiern an, z.B. am Sonntag um 11.00 Uhr. Dazu brauchen wir aber vorher eine verbindliche Anmeldung. Lassen Sie mich gerne wissen, wie Sie darüber denken. Rufen Sie an, mailen Sie oder melden Sie sich auf andere Weise gerne zu Wort (bei mir, im Pfarrbüro, bei der Pfarreiratsvorsitzenden Ursula Grünloh oder auch beim Rechnungsführer Georg Wienken). Wir bleiben verbunden – auch in diesen anderen Zeiten. Bleiben Sie behütet! Ihr Pfarrer Dr. Marc Röbel