Frohes Fest! „Der Heilige Abend und seine Rituale “

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Kein anderer Tag im Jahr ist mit solchen Erwartungen verbunden, kein anderes Fest weist ein ähnlich ausgeprägtes Ritual auf: Der Heilige Abend ist Inbegriff der deutschen Weihnacht – einschließlich Glöckchenläuten, Bescherung unterm Tannenbaum und Würstchen mit Kartoffelsalat.

Zwischen 16 und 22 Uhr findet unter deutschen Dächern am 24. Dezember das Fest statt, das in vielen anderen Ländern erst am 25. gefeiert wird – und dort, wo man einen Heiligen Abend kennt und begeht, ist er möglicherweise aus Deutschland importiert, denn er wurde hier „erfunden“. Dass der Ursprung der „Bescherung“, wie diese Feier oft genannt wird, in einer häuslichen Andacht liegt, ist trotz „Stille Nacht“ und Kerzenschein allerdings vielfach kaum noch zu erahnen. Wie es zum „Heiligen Abend“ kam, was die einzelnen Riten und Rituale vom Lesen des Evangeliums bis zum Klingeln des Glöckchens, von den typischen Heiligabendspeisen bis zum Festhalten an Bräuchen der Kindheit bedeuten, erläutert Prof. Guido Fuchs, Autor des Buches „Heiligabend. Ein Fest und seine Rituale“ in einem launigen und informativen musikalischen Vortrag, in den die Zuhörer auch mit eingebunden sind. Herzliche Einladung! Die Veranstaltung findet am 23.11.2017 um 19.30 Uhr im St. Antoniushaus in Vechta statt.